J. Rene Radostics, Jahrgang 1955

Schulleiter an der Polytechnischen Schule in Oberpullendorf.

Seine musisch-kreative Ader steckte schon in den Kinderschuhen. Frühzeitig widmete er sich der Musik und spielt heute immer noch Tanzmusik bem Duo "wi.r.zwa". Texten, Komponieren und Arrangieren sind sein „Zeitvertreib“.

Aber auch im Bereich der bildenden Künste versucht er als Autodidakt seine Ideen bildhaft umzusetzen. Seit Jahren malt der Freizeitkünstler aus Leidenschaft in Aquarell und vor allem in Acryl . Die Inspirationen holt er sich bei diversen Reisen, einfach aus der Natur. Seine Abstraktionen entstehen im Kopf. Sehr variantenreiche Bilder entstehen im "figuralen" Bereich.

Mehr noch als die Sprache vermag die Musik, insbesondere aber die Malerei unseren Gefühlen Ausdruck verleihen.“

Fertige Bilder im Kopf

"Ein Stückchen Natur auf einem Bild einzufangen hat mich von je her fasziniert. Schon als junger Mensch begeisterte mich der künstlerische Ausdruck bekannter Maler. Unter der Bank zu kritzeln, „wenn die Stunde fad war“, das war schon zur Grundschulzeit mein heimlicher Protest. Und ich „protestiere“ (=kreatives Beschäftigen) heute noch!
Wahrscheinlich kommt es auch nicht von ungefähr, dass die aktive Musik ständiger Begleiter in meinem Leben ist. Nicht nur das Interpretieren von Liedern (Tanzmusik) - nein, vor allem das richtige „Hinsetzen von Tönen in einer bestimmten Reihenfolge“ – das Komponieren und Arrangieren ist mein „Zeitvertreib“.

Zurück zur bildenden Kunst: Der Unterrichtsgegenstand „Kreatives Gestalten“ an der Polytechnischen Schule bringt zusätzliche Motivation, auch privat kreativ zu sein.
Wenn ich von einem Motiv fasziniert bin und es auf Leinen festhalten möchte, entsteht das fertige Bild bereits im Kopf. (Das „Aufsaugen“ mit allen Sinnen genieße ich unwahrscheinlich!) Daher ist auch der ständige Besuch von Galerien und Kunsthäusern auf diversen Reisen für mich ein Fixpunkt.

Meine Philosophie ist, das zu malen, was mir Spaß macht und was gefällt. (Ich lass mich absolut nicht in eine bestimmte Schublade pressen!) Diesen Freiraum nehme ich mir. Die Malerei gibt mir neben der Musik den nötigen mentalen Ausgleich zu meinem Beruf.
Und eines noch: Wenn ich mit einem meiner Bilder auch nur einen einzigen Menschen „erreichen“ kann, habe ich selbst mein Ziel als Freizeitkünstler längst erreicht!"